Die „Mutter“ von Cadzand-Bad, das Dorf Cadzand, ist entstanden aus einem mittelalterlichen Ringdorf, das rund um eine früh-gotische katholische Kirche aus dem Anfang des 14. Jahrhunderts gebaut wurde. Das Aussehen des Dorfes wird immer noch bestimmt durch alte, interessante Häusergiebel mit dem Lebensbaum im Oberlicht der Türe sowie durch die noch heute betriebene Mühle „Nooitgedacht“.

Cadzand-Dorf ist auch heute immer noch ein recht ursprüngliches und beschauliches Dorf, nur knapp 800 Menschen wohnen hier, nur wenige schmale Strassen und kleine Häuser bestimmen das Straßenbild. Von Westen bzw. aus Richtung Zuidzande führt die einbahnige Mariastraat mit der „Travalje“ zum Zentrum, das von der Mariakerk („Hervormde Kerk“) bestimmt wird. Aus Osten bzw. von Cadzand-Bad kommend führt die Prinsestraat durch Cadzand-Dorf Richtung Mühle „Het Nooitgedacht“.

Cadzand-Dorf: Dörfliche Ruhe und Beschaulichkeit

Die „Mariakerk“ wurde mehrmals restauriert und im 17. Jahrhundert von den Protestanten übernommen – eine Hallenkirche mit Doppelschiff, in der der Übergang vom Romanischen Stil zur Gotik noch gut zu erkennen ist. Der ursprüngliche grosse Turm wurde im Jahr 1677 abgebrochen und durch einen hölzernen Dachreiter ersetzt, 1930 wurde der heutige Zwiebelturm gebaut. Die Kirche ist umringt von einer Wiese und einem idyllischen Garten, in dem sich die „Weltfriedensflamme“ befindet.


 

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