"Blueness"-Foodbar von Sergio Herman in Cadzand-Bad

New York, Tokio, Amsterdam – Cadzand-Bad: Mit seiner dritten Gastro-Location “Blueness” in Cadzand-Bad schafft der niederländische Starkoch Sergio Herman einen modernen Crossover-Mix aus metropolitaner Szene-Bar, zeeländischen Ingredienzien und japanischer Küche. Nach dem mit jeweils einem Michelin-Stern dekorierten Gourmetrestaurant “Pure C” im “Strandhotel” und dem maritimen “AIRrepublic”-Restaurant  im Jachthafen von Cadzand-Bad bietet “Blueness” ein nochmals anderes gastronomisches Konzept: “Blueness” ist die Lobby-Bar des neuen “Strandhotels” und bietet Platz für insgesamt 40 Gäste an der Bar und an kleinen hölzernen Bistrostischen im Erdgeschoß und auf der Empore. Von allen Plätzen haben die Gäste ungehinderten Blick auf die Bar und die offene Küche, in der das junge Köche-Team unter der Ägide von Syrco Bakker an Holzkohlegrill und Teppanyaki vor den Augen der Gäste konzentriert agiert.

Internationaler Großstadt-Bar-Flair in Cadzand-Bad: “Blueness”

Schon die Lobby mit viel weißem, grauen und schwarzem Beton und minimalistisch-kubischen Formen des kosmopolitisch angehauchten “Strandhotels” bringt die Besucher in den “Blueness”-Mood. Der „Blueness“-Stil setzt sich dann in der Food-Bar fort mit schwarzblauem Wandbehang, dekoriert mit Wildgänsen- und Störchen-Motiven, mittelbraunem Holz und moderater Barbeleuchtung. Auch akustisch wird der Cadzand-Gast in eine Weltstadt-Welt a la New York oder Tokio versetzt: Hinter dem Bartresen legt ein Live-DJ chillige Lounge-Musik auf, die das Genuss-Erlebnis des „Blueness“-Cosmos unaufdringlich entspannend mit Hintergrund-Sound bespielt.

Minimalistisch nicht nur die Architektur, sondern auch das Angebot: Die Food-Karte offeriert etwa zehn Vorspeisen, sechs Teppanyaki- und Holzkohlegrill-Hauptgerichte, fünf Beilagen sowie vier Desserts; die Getränkekarte hat den alkoholischen Schwerpunkt auf Sakewein, bietet aber auch Cocktails, Bier und Softdrinks.

Zum Start gönnten wir uns einen alkoholischen Cocktail und einen Drink ohne Umdrehungen, bei dem wir die ohne Pause an Pfannen, Töpfen und Tellern fokussiert werkelnde Küchenbrigade oder die variantreich mixenden Barkeeper beobachteten. Der „B Gin Tonic“ wurde gemixt mit einem leicht würzigen „Star of Bombay“-Gin mit Noten von Koriander, Bergamotte-Zeste, Süßholzwurzel und Lilie, Wakatai und einem dazu passenden „Fever Tree“-Tonic Water mit aromatischem „Mediterrean-Flavour“, der die anstehende Wahl des Essens aus der Speisekarte beschwingend erleichterte. Der herbsüsse Non-Alcoholic-Cocktail „The Rising Sun” erfrischte mit kräftigem Granatapfel-, und frischem Minz- und Basilikum-Aroma. Auch die Kühlung der Drinks im Glas hatte einen eigenen „Blueness“-Style: keine banal runden Eiskugeln wie in jeder Allerwelts-Hotelbar sondern grobe Eisbrocken – wie von der Natur geformt und frisch aus der Antarktis angespült. Dazu wurde vom Service eine japanisch angehauchte warme Erfrischung gereicht: Ein heiß-feuchtes Tuch für Hände und Gesicht.

“Blueness” im “Strandhotel”: Asiatisch-zeeländsches Gournet-Crossover

Unsere gastronomische Reise ins japanisch-zeeländische „Blueness“ begann mit einem Krebs-Salat mit jungen Sprossen, Erdnüssen, zarten Blattsalaten und hauchdünn aufgeschnittenen Pflaumenscheiben – eine lecker-leicht mundende salatige Komposition, die aber mit den gereichten Ess-Stäbchen auch für geübte Asien-Gourmets nicht ganz einfach zu genießen war. Aussen knusprig-krossig, innen pikant-zart wanderte dagegen der „Salt & Pepper Squid“ in unsere gespannten Gaumen. Die Tintenfisch-Sticks waren umhüllt von einer chipsigen Pannade aus grobem Meeres-Salz und Pfeffer und mundeten nach dem Eintunken in die – natürlich frischzubereitete – “Blueness“-Mayonnaise so sehr, dass wir uns daran hätten sattessen können. Aber da wurde uns dann schon das Hauptgericht samt gemeinsamer Beilage serviert: Eine Sashimi Roll-Makrele mit Radieschen und essbaren Blumen und ein Zeebarsch auf einer leicht schaumigen Soße, die den Nordsee-Fisch und das zeeländische Seegras mit einem Haus Asien umgab. Dazu teilten wir uns einen gedünsteten und auf dem Holzkohlefeuer zart angegrillten chinesischen Senfkohl (“Pak Choi” mit einer Ponzu-Aioli.

Auch wenn die Dessertkarte mit exotisch klingenden und den Barnachbarn links und rechts am Tresen offensichtlich köstlich mundenden süßen Leckereien verführen wollte, verzichten wir auf eine „Matcha Dame Blanche“ oder ein „Sake-Sorbet“. Denn die jeweils auf einem kleinen Teller gereichten Vor-, Haupt- und Beigerichte waren nicht nur geschmacklich auf Michelin-Niveau einer Sergio Herman-Cuisine sondern auch so angenehm sättigend, dass unsere Gourmetkapazität aufgebraucht war. Und wären wir nicht gesättigt gewesen, hätten wir munter die Speisekarte abarbeiten können, da jedes der 20 Gerichte einzeln oder kombiniert bestellt werden kann.


Infos & Adresse

Blueness im Strandhotel
Adresse
Boulevard de Wielingen 49

4506 JK Cadzand-Bad

Telefon +31 117 833 000
Öffnungszeiten Donnerstag – Montag, Bar: 11:00 – 01:00 Uhr; Küche: 12.00 – 22.00 Uhr.
E-Mail contact@bluenessbar.com
Instagram www.instagram.com/official.blueness/
Internet www.bluenessbar.com

 

Anfahrt & Karte




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