"Westpoort": Mittelalterliches Stadttor von Sluis

Der „Westpoort“, das westliche Stadttor des mittelalterlichen Sluis, wurde zwischen 1444 und 1450 gebaut. Es sicherte den Zugang zur Stadt von Westen und war die Öffnung zwischen zwei Befestigungsmauern mit davorliegendem Wassergraben und mehreren sternförmigen Schanzen. Heute lassen sich noch gut an den Ruinen des auch „Steinerner Bär“ genannten Stadttores die mächtige Festungsanlage von Sluis erkennen, die die damaligen Mündung des Zwin und den Zugang zu den wichtigen Handelsstädten Brügge und Gent sicherte.

Ruinen und Reste des mittelalterlichen Sluis: „Westpoort“

Die Reste in der Nähe des Kanals „Damsche Vaart“ sind zu besichtigen und vom Ortszentrum von Sluis in etwa zehn Minuten Fussweg erreichbar. Wer heute in den Resten der Festung steht, kann beim Blick durch die Schießscharten und über die Mauern auf die Polder mit ein bißchen Vorstellungskraft die Stimmung des Mittelalters zu Zeiten der „Staats-Spaanse Linies“ und des 80-Jährigen Krieges nachfühlen. Der „Westpoort“ ist mit dem „Zuidpoort“ über die von Bäumen umstandenen Wallanlagen verbunden, der Weg darüber bietet einen malerischen Spaziergang mit Blick auf die Stadt Sluis mit Belfried, Windmühle „De Brak“ und Häuser auf der einen Seite und den Wassergräben, Wallanlagen und Wiesen des Vorlandes auf der anderen Seite.


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