Historisches Festungsdorf Retranchement
Retranchement: Historische Wallanlagen der "Staats Spanse Linies"

Auf den früher schützenden oder umkämpften Wällen der „Staats Spaanse Linies“ von Retranchement können Urlauber heute entspannt bei einer “Wallenroute” rund um das Dorf Spazierengehen. Die etwa 50minütige Wanderung bietet abwechlungsreiche Ausblicke in den kleinen Grenzort und in die üppige Natur: Mit Wasser gefüllte und von Weiden gesäumte Wallgräben, Wiesen innerhalb der Wallanlage, auf denen friedlich Kühe grasen und begrünte sternförmige Fortifikationen. 1604 wurde durch Prinz Maurits von Oranien und Nassau eine kleine Verteidigungsanlage gebaut, die dort wohnenden Soldaten der niederländischen „Staatsen“ sollten das wichtige Zwingebiet gegen die „Spaansen“ schützen. Mit „Fort Oranje“ im Norden und im Süden mit „Fort Nassau“ in einer Entfernung von jeweils einem Kilometer wurde die kleine Festung ausgebaut und verstärkt.

Fort Oranje wurde 1621 gebaut, jedoch 1682 von einer großen Flut weggespült. Fort Nassau, 1622 im Süden von Retranchment errichtet, war mit Retranchement und dem benachbarten Fort Oranje durch Laufgräben und Wälle verbunden. Zwischen 1630 und 1640 wurden in den Wällen drei Bastionen angelegt, die auch heute noch das Bild des idyllischen eingegrünten und von Wassergräben umringten Dorfes Retranchements prägen. Die sternförmig angelegten Wälle und heute von Weiden umsäumten Wassergräben der „Staats Spaanse Linies“ liegen zwischen Kanaalweg und Killedijk; die Wallenroute ist ausgeschildert und ist von der Zwinstraat beim Restaurant “Grenzeloos” (Parken gegenüber der Hickmanbrug), am Ende der Nordstraat oder über die Molenstraat (“Contre Escarpe”) gut erreichbar.

 


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